Rabenkrähen- und Elsternjagd Sondergenehmigung 2012

Aufgrund des § 26 Abs. 2 des Niedersächsischen Jagdgesetzes vom 16.03.2001 (Nds. GVBl. S. 100), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13.12.2007 (Nds. GVBl. S. 708) wird zur Vermeidung von übermäßigen Wildschäden für den Landkreis Emsland Folgendes verordnet:

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Fenster für die Vielfalt

Rebhuhn auf einem Maisfeld

4.233 Lerchenfenster sind in der Anbauperiode 2010/2011 durch ein Förderprogramm der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) auf Niedersachsens Äckern entstanden – das entspricht einer Steigerung von gut 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Der Erfolg unseres Förderprogramms belegt einmal mehr, wie erfolgreich die Jägerinnen und Jäger in Niedersachsen praktischen Natur- und Artenschutz leisten“, so Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen. Lerchenfenster sind künstliche Fehlstellen, die durch ein kurzes Anheben der Sämaschine bei der Aussaat des Wintergetreides angelegt werden. Sie dienen als Einflugschneisen und entfalten die Wohlfahrtswirkung durch ihren Saumbereich, der von vielen Bodenbrütern als Brut- und Aufenthaltsstätte genutzt wird. Zudem bieten sie beste Bedingungen für Nahrungsflüge und trocknen nach Regenschauern schneller ab, so dass weniger Küken verklammen. (weiterlesen…)

Meister Reineke kennt keine „Rote Liste“

WERLTE. „Durch die Impfaktionen gegen Tollwut und die Änderung der Landschaftsstruktur hat der Mensch künstlich in den Kreislauf der Natur eingegriffen und in eine bestimmte, für ihn positive Richtung beeinflußt.“ Mit diesen Worten wies Thomas Schomaker, Obmann für Öffentlichkeitsarbeit in der Jägerschaft Aschendorf-Hümmling, auf die häufig bestandsbedrohende Gefährdung der Bodenbrüter und Kleinsäuger in der freien Natur durch die in vielen Revieren drastisch angestiegene Zahl der Füchse hin.

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Krähenjagdseminar mit Revierjagdmeister Sören Peters

Das Foto zeigt die Teilnehmer des Hegerings Werlte am Krähenjadseminar mit Sören Peters (im Tarnzelt) während des Praxisteils vor Ort im Jagdrevier II (Moorjagd) von Werlte.

Das Foto zeigt die Teilnehmer des Hegerings Werlte am Krähenjadseminar mit Sören Peters (im Tarnzelt) während des Praxisteils vor Ort im Jagdrevier II (Moorjagd) von Werlte.

Die Rückführung der Rabenkrähenpopulation auf ein normales Niveau ist ein wichtiger Bestandteil der Niederwildhege und Sicherung der Artenvielfalt im Revier. Die Lockjagd auf Krähen ist dabei nicht nur spannend, sondern zugleich sehr erfolgreich.

Der Hegering Werlte konnte für ein Krähenjagdseminar den Revierjagdmeister Sören Peters als Referenten gewinnen. Er ist ausgewiesener Krähenjagdexperte mit reichlich Erfahrung, wenn es darum geht Krähen zu bejagen.

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Niedersächsisches Wolfskonzept (Quelle: MU/LJN)

Wolf (Foto: Anika Börries)

HANNOVER. Das Land Niedersachsen ist auf eine mögliche Rückkehr der Wölfe gut vorbereitet: Mit dem am Montag in Hannover offiziell vorgestellten „Niedersächsischen Wolfskonzept“ ist unter der Federführung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz in enger Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, der Landesjägerschaft Niedersachsen sowie verschiedenen Verbänden und beteiligten Interessengruppen ein Handlungsrahmen für den Umgang mit dem streng geschützten Wolf geschaffen worden.

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