Fenster für die Vielfalt

Rebhuhn auf einem Maisfeld

4.233 Lerchenfenster sind in der Anbauperiode 2010/2011 durch ein Förderprogramm der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) auf Niedersachsens Äckern entstanden – das entspricht einer Steigerung von gut 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Der Erfolg unseres Förderprogramms belegt einmal mehr, wie erfolgreich die Jägerinnen und Jäger in Niedersachsen praktischen Natur- und Artenschutz leisten“, so Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen. Lerchenfenster sind künstliche Fehlstellen, die durch ein kurzes Anheben der Sämaschine bei der Aussaat des Wintergetreides angelegt werden. Sie dienen als Einflugschneisen und entfalten die Wohlfahrtswirkung durch ihren Saumbereich, der von vielen Bodenbrütern als Brut- und Aufenthaltsstätte genutzt wird. Zudem bieten sie beste Bedingungen für Nahrungsflüge und trocknen nach Regenschauern schneller ab, so dass weniger Küken verklammen. (weiterlesen…)

Position der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. zur Energiegewinnung aus Biomasse

„Durch ihr breites Einsatzspektrum und ihre gute Speicherfähigkeit wird die Bioenergie in der künftigen Energieversorgung eine wichtige Rolle spielen. Die Bioenergie soll als bedeutender erneuerbarer Energieträger in allen drei Nutzungspfaden „Wärme“, „Strom“ und „Kraftstoffe“ weiter ausgebaut werden. Hierbei wird die Bundesregierung ihren bereits eingeschlagenen Weg der nachhaltigen Nutzung von Biomasse für eine umweltfreundliche und sichere Energieversorgung konsequent fortsetzen.“

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Pionierarbeit für mehr Natur auf dem Acker – Jägerschaft und Gemeinden fördern ökologische Schneisen – Keine Hürde im GAP-Antrag

Vertragsunterzeichnung: Unser Bild zeigt (vorne von links) Kreisjägermeister Wilhelm Klumpe, Landwirt Wilhelm Flatken und Gemeindedirektor Werner Gerdes. Ihnen über die Schulter schauen (von links) Heiner Hackstedt, Josef Schroer, Wilhelm Schepers, Marie-Luise Rottmann-Meyer, Hermann Tebben, Thomas Schomaker und Günter Wigbers. (Foto: Hermann Hinrichs)

Vertragsunterzeichnung: Unser Bild zeigt (vorne von links) Kreisjägermeister Wilhelm Klumpe, Landwirt Wilhelm Flatken und Gemeindedirektor Werner Gerdes. Ihnen über die Schulter schauen (von links) Heiner Hackstedt, Josef Schroer, Wilhelm Schepers, Marie-Luise Rottmann-Meyer, Hermann Tebben, Thomas Schomaker und Günter Wigbers. (Foto: Hermann Hinrichs)

Werlte. Es geht darum, einen Anfang zu machen, sagt Kreisjägermeister Wilhelm Klumpe. Er hat bei dieser Aussage die durch den Maisanbau eintöniger werdende Natur im Blick. Der Anfang ist jetzt gemacht. Wilhelm Flatken aus Werlte ist der erste Landwirt, der einen Pachtvertrag mit seiner Gemein-de abgeschlossen hat, in dem er verpflichtet wird, zehn Prozent der Fläche für ökologische Zwecke zu verwenden.

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Niedersächsisches Wolfskonzept (Quelle: MU/LJN)

Wolf (Foto: Anika Börries)

HANNOVER. Das Land Niedersachsen ist auf eine mögliche Rückkehr der Wölfe gut vorbereitet: Mit dem am Montag in Hannover offiziell vorgestellten „Niedersächsischen Wolfskonzept“ ist unter der Federführung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz in enger Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, der Landesjägerschaft Niedersachsen sowie verschiedenen Verbänden und beteiligten Interessengruppen ein Handlungsrahmen für den Umgang mit dem streng geschützten Wolf geschaffen worden.

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Gigantenschießen in Werlte

WERLTE. Die Jägerschaft Aschendorf-Hümmling hat ihren Schwerpunktschießstand in Werlte für den alljährlichen Wettkamp „Gigantenschießen“ zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmer mussten ihr Schießkönnen unter Beweis stellen, indem Sie 60 Tontauben Trap und 60 Tontauben Skeet beschießen mussten. Wer die meisten Tontauben mit den wenigsten Schüssen zerschoss, konnte sich den Schießtitel „Gigant“ erwerben.

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Schon Mitglied in der Jägerschaft Aschendorf-Hümmling e.V.?

Die Jägerschaft Aschendorf-Hümmling zählt in Ihren Reihen 887 Mitglieder und 63 Ehrenmitglieder (Stand 01.01.2003) und ist somit eine relativ kleine aber starke Jägerschaft in Niedersachsen.

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Wildtierverluste mindern

Mahd

Große Arbeitsbreiten und hohe Fahrgeschwindigkeit bei der Mahd verschärfen das Problem der Wildtierverluste.

EMSLAND. Die Landesjägerschaft Niedersachsen nimmt sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig dem Thema „Wildtierverluste bei der Frühjahrsernte“ an. Der Beweggrund ist laut dem Vizepräsident der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) Josef Schröer aus Lingen, der immer noch bestehende Grundkonflikt – dass sich das Zusammenfallen von Ernteterminen im Grünland und Nachwuchs bei den heimischen Wildtieren – nicht lösen lässt.

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